KI-Wunder: Photoshop dreht jetzt JEDES 2D-Objekt in 3D!
Von flachen Pixeln zu drehbaren Welten: Die neueste Beta-Version von Photoshop macht das Unmögliche möglich. Ich habe das neue Tool „Objekt drehen“ durch den Extrem-Test gejagt – inklusive unerwarteter anatomischer Wunder und bizarrer Richtlinien-Sperren.
In den letzten Monaten hat Adobe Photoshop mit KI-Features wie „Generatives Füllen“ und „Erweitern“ quasi im Wochentakt neu erfunden. Aber was jetzt in der Photoshop Beta (Version 27.5) aufgetaucht ist, grenzt an Magie: Das „Rotate Object“ (Objekt drehen) Tool. Per Klick verwandelt es ein ganz normales 2D-Foto in ein dreidimensionales Modell, das man im Raum rotieren kann.
Schaut euch mein komplettes Test-Video direkt hier an:
Die 3D-Revolution in der Beta
Das Prinzip ist verblüffend einfach. Ich habe mir im Video z. B. ein Auto geschnappt, freigestellt und auf eine Straße gesetzt. Mit dem neuen Befehl transformiert sich das Auto in ein 3D-Raster. Plötzlich kann ich die seitliche Drehung anpassen, als hätte ich die Kamera beim Fotografieren bewegt.
Was in der Vorschau noch pixelig aussieht, wird erst nach dem Klick auf „Fertig“ von der KI hochauflösend gerendert. Und das Ergebnis? Wenn man die Perspektive nicht zu extrem überzieht, ist es absolut gestochen scharf und behält die originalen Texturen bei.



Das Credit-System: 20 Punkte für ein Wunder
Ein wichtiger Punkt für alle, die das Feature selbst ausprobieren wollen: Jede erste Umwandlung eines Objekts in das drehbare 3D-Format kostet 20 Generative Credits. Das ist ordentlich, aber Adobe hat einen fairen Weg gewählt: Sobald das Objekt einmal im 3D-Modus ist, könnt ihr es innerhalb dieser Ebene beliebig oft neu ausrichten und rendern, ohne weitere Credits zu bezahlen.
Der Extrem-Test: Ein Hund lernt Schwimmen
Ich wollte wissen: Erkennt die KI nur die Form oder auch das Wesen des Objekts? Ich nahm einen Hund unter Wasser, der frontal in die Kamera schnappte. Ich stellte ihn frei und drehte ihn um 90 Grad zur Seite.
Das Ergebnis war ein Fail und ein Wunder zugleich. In der Vorschau sah es noch nach Pixel-Matsch aus, aber nach dem Rendering hatte der Hund plötzlich Hinterbeine! Die KI hat kapiert: „Das ist ein Hund, der braucht hinten Beine“, und hat sie einfach erfunden. Zwar anatomisch noch etwas eigenwillig, aber als technologischer Sprung absolut beeindruckend.


Wenn die KI „Nein“ sagt: Richtlinien & Matrosen
Natürlich wollte ich auch die brennendste Frage klären: Wie sieht die Dame vom Thumbnail (die Figur am Fenster) von vorne aus? Doch beim Klick auf „Objekt drehen“ kam die Sperre: Ein Hinweis auf Richtlinien-Verstöße. Adobe lässt uns dieses Model aktuell nicht umdrehen.
Besonders skurril: Auch bei einem komplett angezogenen Matrosen verweigerte Photoshop den Dienst. Die KI-Richtlinien scheinen bei menschlichen Figuren momentan noch extrem streng und manchmal fast schon willkürlich zu sein. Hier stößt die Beta noch an ihre Grenzen.


Fazit
Ob für die Produktfotografie, Schriften im Raum oder komplexe Composings – das „Objekt drehen“-Tool ist eine gewaltige Ergänzung für Photoshop. Manchmal passt es beim Einfügen von Objekten wirklich um ein paar Grad nicht… Klick, Dreh, Passt!
Ich bin von dieser Neuerung absolut begeistert. Wenn ihr es auch seid, abonniert meinen Kanal und liked das Video für mehr Innovation, Technik und digitalen Lifestyle.

